Logo VIA Urlaub-Service

Deutsche Donau

Blautopf in Blaubeuren
Donau und Schwäbische Alb

Die Donauquelle in Donaueschingen steht am Anfang einer Reise am zweitgrößten europäischen Strom. Östlich des Schwarzwalds vereint sich der Donaubach mit der Brigach und Breg und wird zur jungen Donau, die schon bald auf die Schwäbische Alb stößt. In einem 200 Kilometer langen Bogen, von Immendingen bis zum Rand des Rieses im bayerischen Schwaben, begleiten die südlichen Ausläufer der Schwäbischen Alb den Oberlauf der Donau. Im wildromantischen Donaudurchbruch zwischen Fridingen und Sigmaringen gräbt sich der Fluss durch die Kalkfelsen der Alb. An der Oberen Donau findet man Naturphänomene wie die Donauversickerungen in Möhringen und Fridingen oder den Blautopf in Blaubeuren, hoch aufragende steile Aussichtsfelsen, Höhlen, Artenvielfalt der Fauna und Flora im Nationalen GeoPark Schwäbische Alb, viele Burgen und Ruinen...

Am Fluss liegen zahlreiche große Sehenswürdigkeiten: nach Donaueschingen - der Stadt der Fürsten von Fürstenberg - die Klöster Beuron und Zwiefalten, die Schlösser Sigmaringen, Scheer und Erbach, alte Städte wie Riedlingen und Ehingen, die Spuren der Kelten in Herbertingen und die der Römer in Mengen. An der Grenze von Baden-Württemberg zu Bayern lockt die ehemalige Freie Reichsstadt Ulm mit Meisterwerken der Gotik, aber auch mit der Kunst und der Architektur der Moderne. Das Ulmer Münster hat den höchsten Kirchturm der Welt. Im Lonetal bei Ulm und Langenau hat man in den von Steinzeitmenschen bewohnten Höhlen der Schwäbischen Alb einige der ältesten Kunstwerke der Menschheitsgeschichte gefunden.

Residenzschloss Neuburg ©Dominik Weiss
Die Donau in Bayerisch-Schwaben

Wie die Perlen einer Kette liegen die Donaustädte des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben entlang des Flusses. Der jungen, erst im 19. Jahrhundert gegründeten Stadt Neu-Ulm folgen in kurzen Abständen alte Städte mit langer Geschichte: Günzburg und die Türmestadt Lauingen, Dillingen (das „Schwäbische Rom“), Höchstädt (wo 1704 die „Schlacht von Höchstädt“ geschlagen wurde) und Donauwörth, die einzige Donaustadt an der weltberühmten Romantischen Straße. In der Kreisstadt fließt zudem die Wörnitz in die Donau.

Die dortigen Sehenwürdigkeiten erinnern an Römer, Wittelsbacher und Habsburger, an Bischöfe und Fugger. Gotik, die Renaissance und das Barock prägen die Städte am Fluss, der von Landschaften wie dem Schwäbischen Donaumoos, den süd-östlichen Ausläufern der Schwäbischen Alb und dem Donauried begleitet wird. Wo der Lech - der drittlängste bayerische Nebenfluss der Donau - mündet, liegt Rain am Lech. Am östlichen Ufer dieses Gebirgsflusses beginnt bereits Altbayern, der Naturpark Altmühltal endet hier auf dem nördlichen Donauufer.

Die Donau in Oberbayern

Der Naturpark Altmühltal um die Bischofsstadt Eichstätt ist der „hohe Norden“ Oberbayerns: Das nördliche Ufer der Donau bildet dort über weite Strecken seine Grenze. Unweit von hier zog sich vor fast 2.000 Jahren die Grenze des römischen Weltreichs vom Rhein bis zur Donau - das heutige UNESCO-Welterbe Limes.

Ebenfalls am Rhein und an der Donau lag der Kleinstaat der Kurfürsten von Pfalz-Neuburg. Neuburg war für einige Jahrzehnte die bis heute von der Renaissance und vom Barock geprägte Residenzstadt der regierenden Wittelsbacher. Bayerische Herzöge hatten schon ein paar Jahrhunderte zuvor in Ingolstadt residiert. In der heutigen Autostadt steht das Residenzschloss der Bayernherzöge am Rande der Altstadt. Südlich von Neuburg und Ingolstadt zieht sich das ebene Donaumoos - ursprünglich das größte bayerische Niedermoor - bis Schrobenhausen, welche Heimat eines königlichen Gemüses ist, dem Spargel. Oberbayerische Orte an der Donau werden schon im Nibelungenlied erwähnt - in Großmehring stößt man auf den Nibelungenbrunnen und das Nibelungendenkmal. Der Burgberg in Vohburg erinnert an das tragische Schicksal der schönen Agnes Bernauer.

Radfahrer an der Donau, Stefan Gruber ©Regensburg Tourismus
Die Donau in Ostbayern

Seit dem Jahr 2006 zählen die Altstadt von Regensburg und der Stadtteil Stadtamhof zum UNESCO-Welterbe. Die Donaustadt, auch „das mittelalterliche Wunder Deutschlands“ genannt, zeigt eindrucksvoll spannende Geschichte aus zwei Jahrtausenden. Der Dom St. Peter, der „Immerwährende Reichstag“ im Alten Rathaus, die Steinerne Brücke, die römische Porta Praetoria, romanische und gotische Kirchen, Patrizierburgen und Geschlechtertürme sowie der riesige Schlosskomplex der Fürsten von Thurn und Taxis sind in der einstigen Freien Reichsstadt zu bestaunen. Auch westlich und östlich von Regensburg reiht sich Sehenswürdigkeit an Sehenswürdigkeit: der Limes und die Reste einer römischen Staatstherme in Bad Gögging, der Donaudurchbruch bei Weltenburg, das dortige Kloster... Die Befreiungshalle in Kelheim ist wie die Walhalla ein bayerisches Nationaldenkmal. Im Renaissanceschloss in Wörth hoch über der Donau wurde zu Napoleons Zeiten europäische Geschichte geschrieben.

Durch die Oberpfalz und Niederbayern strömt der Fluss: Dabei begrenzt er im Süden das Bayerische Golf- und Thermenland, im Norden den Bayerischen Jura und den Bayerischen Wald. Am Ufer der Donau liegen die Städte Straubing, mit dem weltberühmten Römerschatz oder dem einzigartigen Friedhofsensemble von St. Peter, Deggendorf und Vilshofen. Vor der Grenze zum Nachbarland Österreich begeistert der letzte ganz große Höhepunkt an der Deutschen Donau - die Dreiflüssestadt Passau. Die Passauer Fürstbischöfe und italienische Barockbaumeister haben die Stadt geprägt.

 

Kontakt:
Arbeitsgemeinschaft Deutsche Donau
Ottheinrichplatz A 118
86633 Neuburg a.d. Donau
Tel: +49 (0) 8431/908330
Fax: +49 (0) 8431/908350
www.deutsche-donau.de
info@deutsche-donau.de


Zurück zur Übersicht