Wolfgang Amadeus Mozart hat seine Spuren in ganz Europa hinterlassen, viele sind jedoch bis heute noch wenig bekannt. Um seinem Schaffen und Wirken im SalzburgerLand, wie auch in Bayern und Tirol näher zu kommen, gibt es jetzt den Mozart-Radweg:
Ausgehend von der Stadt Salzburg können auf einer Strecke von rund 450 km kleinere und größere Stationen aus seinem Leben angeradelt werden. Beschildert ist der Mozartradweg in beiden Fahrrichtungen mit einem einheitlichen Symbol, dem Mozartkopf. Die Route ist überwiegend flach, teils hügelig, lediglich zwischen Inntal und Salzburg gibt es fallweise Steigungs- und Gefällestrecken. Die Strecke besteht hauptsächlich aus Radwegen und verkehrsarmen Nebenstraßen; es empfiehlt sich, Tourenräder zu verwenden und die Route gegen den Uhrzeigersinn zu fahren.
In Salzburg können Mozarts Geburts- und Wohnhaus besichtigt werden, weitere Höhepunkte wie die Festung Hohensalzburg, die Salzburger Festspiele und diverse Konzerte sorgen für klassische Monumente. Der Radweg führt weiter vorbei an der Wallfahrtskirche Maria Plain, in der die von Mozart im August 1774 vollendete „Missa brevis“ in D-Dur aufgeführt wurde. Entlang der alten Ischlerbahntrasse nach Eugendorf empfiehlt sich ein Abstecher nach St. Gilgen. Hier wurde die Mutter Mozarts geboren; ebenso untrennbar verbunden mit St. Gilgen Nannerl, Mozarts Schwester.
Zurück auf dem Radweg führt die Route durch das Salzburger Seenland vorbei am Schaudorf Schleedorf, wo sich die Käsewelt befindet, vorbei an Mattsee – hier kann das Stift und die Bajuwaren Freilichtschau besichtigt werden – und vorbei an der „Stille Nacht“-Kapelle in Oberndorf.
Mit dem Ort Laufen beginnt der bayerische Abschnitt des Mozart-Radweges: Waginger See und Chiemsee sind Höhepunkte für den Radler auf dem Weg zum Kloster Seeon, das mehrfach von Wolfgang Amadeus besucht wurde – hier hat er auch komponiert.